Sagen Sie JA zum vorübergehenden Baustopp – für Vernunft,
Verantwortung und Generationengerechtigkeit
Ein JA zum vorübergehenden Baustopp ist kein Nein zur Kultur – es ist ein JA zur Vernunft.
Unsere Gemeinde steht finanziell am Limit. Über 37 Millionen Euro Investitionen stehen in den nächsten Jahren zwingend an:
- Sanierung und Ausbau unserer Schulen und Kindergärten
- Hochwasserschutz, Kläranlage, Infrastruktur
- Neubau des Feuerwehrhauses.
Das sind überwiegend Pflichtaufgaben – sie sichern unsere Lebensqualität.
Doch währenddessen soll weitergebaut werden an der Kramer‑Mühle, einem Prestigeprojekt ohne klares Nutzungskonzept.
Was droht:
- Weitere Schulden und Zinslast.
- Gebührenerhöhungen für Wasser, Kinderbetreuung
- ==> Grundsteuer wurde gerade erhöht!
- Kürzungen bei Vereinen und sozialer Infrastruktur.
Das können und dürfen wir uns nicht leisten.
Ein einziges Projekt darf nicht die Zukunft unserer Gemeinde gefährden.
Schon heute warnt der Kämmerer vor einer „zu optimistischen Haushaltsbetrachtung“.
Ein vorläufiger Baustopp bedeutet daher: innehalten, bevor es zu spät ist.
Wir brauchen Transparenz statt Beschönigung, Rechenschaft statt Risiko.
Unsere Forderung, bevor weiter investiert wird:
- Offenlegung aller tatsächlichen Kosten.
- Klare Nutzungskonzepte mit echtem Bedarf.
- Keine weiteren Verpflichtungen ohne solide Finanzierung.
Nur wer stoppt, schützt.
Der vorübergehende Baustopp gibt Raum für Ehrlichkeit, neue Ideen und finanzielle Vernunft.
Vorteile eines vorübergehenden Baustopps – Chancen für unsere Zukunft
Ein vorübergehender Stopp schützt unsere Gemeinde vor unüberlegten Entscheidungen.
Er eröffnet die Möglichkeit, neu zu denken, wie wir Kultur, Begegnung und Gemeinschaft fördern wollen, ohne Millionen sinnlos zu verbauen.
Das bedeutet konkret:
- Keine neuen Kredite, keine zusätzlichen Zinsen, keine weiteren Belastungen.
- Erhalt finanzieller Spielräume für Zukunftsprojekte.
- Sicherheit für Familien, Schulen, Umwelt und Vereine.
Ein vorübergehender Baustopp ist kein Stillstand. Er ist die Voraussetzung für gutes Entscheiden. Nur wenn Zahlen, Konzepte und Realität zusammenpassen, entsteht ein Projekt, das wirklich trägt.
Und was wäre die Alternative?
Weiterbauen mit unklaren Kosten, unklarem Nutzen und riesigem finanziellen Risiko.
Im Endausbau verschlingt die Kramer‑Mühle jährlich rund 850.000 Euro.
Hinzu kommen laufende Fixkosten und ein Verlustausgleich anderer Einrichtungen wie Hallenbad oder Harres.
So droht die Gemeinde in eine Kostenlawine zu geraten, die nur durch höhere Gebühren gestoppt werden könnte – gezahlt von uns allen, von jedem Bürger.
Deshalb: Jetzt die Notbremse ziehen!
Das „JA“ am 08. März ist die Stimme für Vernunft, Fairness und Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.
Nur wer heute stoppt, kann morgen gestalten.
Die Risiken eines Weiterbaus – Schuldenfalle mit Ansage
Ein Weiterbau wäre ein Blindflug. Es gibt keinen belastbaren Finanzierungsplan, keine vollendete Kostenkalkulation und kein klares Nutzungskonzept.
Die Folgen sind absehbar:
- Jährliche Belastung allein durch Zinsen, Abschreibung und Unterhalt: ca. 850.000 €.
- Langfristige Fixkosten in Millionenhöhe durch ständige Instandhaltung.
- Folgeinvestitionen für Ausstattung, Technik, Betrieb sind dabei noch nicht einkalkuliert.
Dabei profitieren nur wenige, während alle zahlen.
Steigende Gebühren für Gemeindeleistungen sind schon Realität:
Wasser, Kita, Friedhof, Ganztagesbetreuung – überall müssen Bürgerinnen und Bürger tiefer in die Tasche greifen.
Und was geschieht mit der fertiggestellten Kramer‑Mühle?
Ohne gesicherte Nutzung drohen Leerstand und Verlust.
Selbst bei täglicher Vermietung wären zur Kostendeckung Mieten von 3.000 Euro pro Tag nötig – fernab aller Realität.
Das ist kein Kulturprojekt – das ist ein finanzielles Fiasko.
Ein Weiterbau würde uns über Jahre hinaus binden, während dringendere Aufgaben warten.
Deshalb braucht es jetzt Klarheit, Transparenz und den Mut zum „Stopp“.
Am 08. März 2026 geht es nicht um Geschmack.
Nicht um Prestige.
Nicht um Symbolpolitik.
Es geht um Verantwortung für solide Gemeindefinanzen.
Und Verantwortung heißt manchmal: Stopp sagen.
Verantwortung übernehmen – für Vertrauen und Zukunft
Ein vorübergehender Baustopp stärkt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Politik und Verwaltung.
Er zeigt, dass Entscheidungen transparent, offen und mit Augenmaß getroffen werden.
Ein Baustopp schützt:
- Die Gemeindekasse und ihre Handlungsfähigkeit.
- Die Finanzierung wichtiger Pflichtaufgaben.
- Zukunft, Klima und Generationengerechtigkeit.
Die Kramer‑Mühle kann nach Abschluss der Bestandssicherung bereits genutzt werden – ohne millionenschwere Erweiterungen.
Das haben das Landratsamt und die notwendige Versicherungsgesellschaft bereits bestätigt. Kultur findet längst statt, in Schulen, Hallen, privaten Räumen, sonstigen Gemeinderäumen – ohne neue Schulden.
Nachhaltig handeln heißt:
Bestehendes nutzen.
Doppelstrukturen vermeiden.
Öffentliche Mittel verantwortungsvoll einsetzen.
Unsere Botschaft an alle Bürgerinnen und Bürger:
Wir sagen JA – für unsere Kinder, unsere Gemeinde, unsere Zukunft.
Am 08.März 2026 liegt die Entscheidung in Ihrer Hand.
